Yusuf Islam (früher Cat Stevens), wird den Abschluss auf dem Live Earth Konzert in Hamburg machen.

Kürzlich sagte er zu und ist nun mit anderen berühmten Künstlern in Hamburg dabei.
Mega Stars, wie Chris Cornell, Mando Diao, Katie Melua, Shakira, Snoop Doog und auch deutsche Künstler wie Jan Delay und Silbermond werden die Fans live einheizen.

Bis jetzt sind jedoch noch nicht alle Karten verkauft worden.
Fast die Hälfte aller Karten sind noch zum Verkauf übrig.

Das Event "Live Earth" werden ca. 2 Milliarden Menschen weltweit mitverfolgen.

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6 Responses to “"Cat Stevens" bei Hamburg Live Earth Konzert dabei”

  1. 1 REGINE

    i’m so happy Yusuf will be there.I know it’s close to his heart(environment and peace)Ihope he sings where do the childeren play and maybe the King of trees but sure Maybe there is another world.Regine

  2. 2 gotmyorder

    Dass ein erklärter Antisemit, der auch schon, der für einen Hamas-Verlag schreibt, der den Mordaufruf gegen S. Rushdie öffentlich unterstützt , der Frauen grundsätzlich nicht die Hand gibt, dass ein solch furchtbarer Mensch quasi als Hauptact in Hamburg auftritt, halte ich für einen Skandal!

    Für alle, die das nicht glauben wollen:

    wenn es ihm befohlen würde, würde er die Fatwa an Salman Rushdie ausführen - das sagte Cat Stevens alias Jussuf Islam, der nette, sanfmütige und als moderater beschriebene Konvertit live ihm Fernsehen:

    Robertson: You don’t think that this man deserves to die?
    Islam: Who, Salman Rushdie?
    Robertson: Yes.
    Islam: Yes, yes.
    Robertson: And do you have a duty to be his executioner?
    Islam: Uh, no, not necessarily, unless we were in an Islamic state and
    I was ordered by a judge or by the authority to carry out such an act -
    perhaps, yes.

  3. 3 Bernd

    Bitte benutzen Sie den Begriff “Antisemit” nicht ständig falsch.
    Auch Araber sind Semiten.
    Sie meinen sicherlich etwas anderes. Dann sagen Sie das auch in dieser Form.

    Ich bin froh, dass Yusuf Islam auftritt.
    Damit bestimmte Menschen in Deutschland endlich ihre seltsame Einstellung überdenken.

  4. 4 M. Möhling

    > Bitte benutzen Sie den Begriff “Antisemit” nicht ständig falsch.
    > Auch Araber sind Semiten.

    “Antisemitismus” ist ein politischer Begriff, der den “Semiten” nicht als Sprecher einer semitischen Sprache auffasst, was linguistisch korrekt wäre, sondern die Existenz einer semitischen Rasse postuliert, was biologisch Unsinn ist. Dass Araber Semiten wären, womit insinuiert wird, dass sie keine Antisemiten sein können, ist eine der am häufigsten zu hörenden Dummheiten derjenigen, die den Unterschied zwischen der unterschiedlichen politischen, sprachwissenschaftlichen und biologischen Bedeutung des Begriffes nicht auseinanderhallten können. Bei Wikipedia, der auch nicht immer zu trauen ist, wird es ganz gut dargestellt.

    Eiin “erklärter Antisemit” ist Y. Islam übrigens nicht, kaum einer erklärt sich selber dazu. 1996 hat er aber dieses für die Islamic Association of Palestine geschrieben (danielpipes.org/article/3437):

    “The Jews seem neither to respect God nor his Creation. Their own holy books contain the curse of God brought upon them by their prophets on account of their disobedience to Him and mischief in the earth. We have seen the disrespect for religion displayed by those who consider themselves to be “God’s Chosen People.”

    Da erübrigt sich der Kommentar. “gotmyorder”s Auszug stammt übrigens aus der Sendung Hypotheticals (A Satanic Scenario) des englischen Granada TV vom 8. März 1989. Herr Robertson war Moderator ser Sendung, er ist auch Rechtsanwalt. bei wikipedia.org/wiki/Cat_Stevens’_comments_about_Salman_Rushdie gibt es eine ausführliche Darstellung von Stevens Haltung zu Salman Rushdie.

    > Damit bestimmte Menschen in Deutschland
    > endlich ihre seltsame Einstellung überdenken.

    Auch kein Kommentar.

  5. 5 M. Möhling

    Der Wikipedia Link oben funktioniert nicht, ich probiere es noch einmal: Cat Stevens’ comments about Salman Rushdie

    Dort gibt es auch den Link zur TV Aufzeihnung von “gotmyorder”s Auszug.

  6. 6 gotmyorder

    Kein Scientologe und kein pöbelnder Neonazi …

    Zum Auftritt von Yusuf Islam und dem Ausbleiben von nennenwerten Protesten gegen diesen Mordaufrufunterstützer haben Maxeiner & Miersch in DIE WELT einen sehr lesenswerten Artikel geschrieben
    Tom und Yussuf
    Kolumne von Maxeiner & Miersch, erschienen in DIE WELT am 13.07.2007

    Darf Tom Cruise den Stauffenberg spielen? Günther Oettinger, ein bekannter Experte für knifflige moralische Fragen zum Nationalsozialismus, sagt nein. Auch andere regen sich auf, schließlich habe die Glaubensgemeinschaft, der Cruise angehört, totalitäre Strukturen und einen Weltherrschaftanspruch. Alle Zutaten sind vorhanden, um die Erregung auf die richtige Temperatur bringen: Prominenz, edle Deutsche, finstere Amis und gleich zwei Reizworte: Hitler und Scientology. Einmal umrühren und dann geben alle ihren Senf dazu. Darf er oder darf er nicht? Und welche gesinnungstechnischen Voraussetzungen muss eigentlich der Schauspieler mitbringen, der die Hitler-Rolle kriegt?
    Scientology ist eine unappetitliche Sekte mit einem bizarren Glauben. Davon gibt es viele. Tom Cruise ruft nicht dazu auf zur Ehre Ron Hubbards Menschen umzubringen. Er unterstützt auch keine Terroristen. Das bringt uns auf einen anderen Prominenten, der vor ein paar Tagen ebenfalls Deutschland besuchte, dabei aber keinerlei Debatte auslöste. Dieser Mann hat all das öffentlich gesagt oder geschrieben, was unser Innenminister für typische Äußerungen sogenannter Gefährder hält, denen man angeblich so furchtbar schwer auf die Spur zu kommen kann.
    Er trat in Hamburger beim Live Earth Konzert auf - und keinen hat es interessiert, dass er sich zu einer Glaubensgemeinschaft bekennt, die totalitäre Strukturen und einen Weltherrschaftanspruch besitzt. Über das Live Earth Konzert wurde viel geschrieben, Lobeshymnen und Verrisse. Doch dass Yussuf Islam dort als sanfter Klima-Barde auftrat war kein Thema. Weder für die Veranstalter, noch für den Senat, der das Konzert unterstützte, noch für den Sponsor, die Firma Daimler.
    Herr Islam hat im britischen Fernsehen erklärt, dass Salman Rushdie den Tod verdient. Wenn das Urteil in einem Islamischen Land von einem islamischen Richter ausgesprochen würde, dann könne er sich vorstellen, es aus selbst zu vollstrecken. An anderer Stelle erklärte der Sänger, dass er, wenn er wüsste wo Rushdie sich aufhalte, er seinen Häschern Bescheid geben würde. „Juden,“ schrieb er, „haben weder Respekt vor Gott noch vor seiner Schöpfung.“ Alle diese Äußerungen sind öffentlich. Jeder, der es wissen will, kann sie nachlesen. Ebenso wie die Tatsachen, dass Yussuf Islam die Hamas unterstützt. Man muss nur seine Website anklicken, dort findet man eine Weltkarte, auf der Israel nicht existiert. Der Klimaretter mit der sanften Stimme bekennt sich zu ziemlich unsanften Zielen. „Back to the time where the earth was green,“ sang er in der Hamburger AOL Arena. Die Farbe Grün hat für ihn jedoch eine andere Bedeutung als für seine im Takt wogenden Zuhörer. Auf Konferenzen zur Rückeroberung Jerusalems von den Juden traf sich Yussuf Islam mit Finanziers und Kontaktleuten der Al Qaida.
    All das reicht nicht aus, um deutsche Erregungsreflexe zu aktivieren. Seltsam. Wer kein Scientologe ist und kein pöbelnder Neonazi mit Glatze und schwarzen Stiefeln hat offenbar beste Chancen unter dem antifaschistischen Radar durchzufliegen. Der Mann, der Rushdie den Tod wünscht, lächelt sanft, spielt Gitarre und saß vergangenen Dezember brav neben Thomas Gottschalk auf dem Sofa. Aus der Zeit als er noch Cat Stevens hieß, weiß er, wie man sich im Showgeschäft zu benehmen hat.
    In schlechten, alten Karikaturen tragen Sozialdemokraten Ballonmützen, Kapitalisten sind dick und rauchen Zigarre und die Figur, die das Volk symbolisiert, trägt eine Zipfelmütze. So konnten auch geistig anspruchslose Menschen verstehen was gemeint war und keine Frage blieb offen. Daran hat sich nicht viel geändert. Ob jemand in Deutschland als Hetzer oder als harmlos gilt ist eine Frage des Kostüms oder von exotischen Reizworten wie „Scietology“. Um den Empörungsreflex abzurufen muss man optische oder semantische Schlüsselreize auslösen. Wer das geschickt umgeht, genießt grenzelose Toleranz. Zuhören tut sowieso keiner.

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